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BDÜ-Positionspapier zu den Corona-Soforthilfe-Anträgen

Antragsverfahren sorgen für Unsicherheit: BDÜ befürwortet Nachjustierungen

Bereits Anfang März, als sich die Corona-Krise in Deutschland abzuzeichnen begann, hat der BDÜ auf die existenzbedrohenden Auswirkungen für Dolmetscher und Übersetzer hingewiesen und ein entsprechendes Positionspapier veröffentlicht. Die Bereitschaft der Politik auf Bundes- und Länderebene, auch Solo-Selbstständige und freiberuflich Tätige mit unbürokratischen Soforthilfemaßnahmen zu unterstützen, und die für derartige Verwaltungsvorgänge ungewöhnlich schnelle Umsetzung begrüßt der Verband ausdrücklich.

Bei den potenziellen, auf diese Hilfen angewiesenen Antragstellern sorgen einige der eben dieser zügigen Umsetzung im föderalen Kontext geschuldeten Unklarheiten allerdings für große Unsicherheit. Befürchtungen, die Beihilfen gemäß einiger Antragsrichtlinien möglicherweise unberechtigt in Anspruch zu nehmen oder gar Subventionsbetrug zu begehen, führen dazu, dass die Zusicherungen der Politik, auch den „Kleinen“ schnell und unbürokratisch unter die Arme zu greifen, zu verpuffen drohen.

Daher fordert der BDÜ in seinem neuen Positionspapier vom 31. März Politik und Verwaltung auf, mit einheitlichen, klar formulierten Antragsbedingungen nachzubessern und damit der Erwartung vieler Selbstständiger auf die versprochene unkomplizierte Unterstützung gerecht zu werden.


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