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Bedenkliche Praxis beim Dolmetschen für Flüchtlinge

Die Regionalgruppe Heilbronn des Bundesverbands für Dolmetscher und Übersetzer sieht bei starkem Flüchtlingszuzug eine bedenkliche Praxis im Einsatz von Laiendolmetschern ohne Schulung. Hierzu erschien ein Artikel in der Heilbronner Stimme am 19.10.2015 mit dem Titel "Verband kritisiert Überforderung von Laien-Dolmetschern". Aufgrund des zunehmenden Flüchtlingszuzugs können Dolmetscher und Übersetzer nicht alle Aufgaben übernehmen, sagte die Vertreterin der Regionalgruppe Regina Seelos. Dass häufig Laiendolmetscher ohne Schulung einspringen und aufgrund der Schilderungen der Flüchtlinge belastenden Situationen ausgesetzt sind, hält der Verband für problematisch. Regina Seelos empfiehlt eine Ausbildung der Laiendolmetscher. In diesem Zusammenhang wies sie auf Initiative Sprachmittlung im Gesundheitswesen hin.

Ein weiteres Thema, das im Artikel angesprochen wird, ist die baden-württembergische Besonderheit, dass beim Übersetzen von ausländischen Urkunden erst eine Beglaubigung vom Notar und eine weitere vom Landgericht nötig ist. Dies war unter anderem Gegenstand des Gesprächs, das die  BDÜ-Regionalgruppe am 16. Oktober 2015 mit dem SPD-Landespolitiker Rainer Hinderer führte.

Quelle: Heilbronner Stimme, Stadtausgabe vom 19.10.2015

 


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