BDÜ fordert in neuem Whitepaper umfassende Verbesserung der politischen Rahmenbedingungen für Übersetzungs- und Dolmetschbranche

Corona-Hilfen kommen nach wie vor nicht bei Selbstständigen an / Für Wirtschaftserholung im internationalen Kontext wichtige Branche darf nicht ausgeblutet werden

Seit nunmehr sieben Monaten hat die Corona-Pandemie die Welt fest im Griff, und die wirtschaftlichen Folgen für die Übersetzungs- und Dolmetschbranche sind bereits jetzt in Teilen mehr als gravierend. Mit der Verabschiedung eines Haushalts mit Rekordverschuldung unternimmt die Bundesregierung zwar große Anstrengungen, um die Wirtschaft zu stützen. Im Blickfeld sind dabei aber häufig große Unternehmen, während die Geschäftsmodelle von Selbstständigen meist nicht in die Rahmenbedingungen der Hilfsprogramme passen.

Seit Beginn der Krise hat der BDÜ – auch im Schulterschluss mit anderen Selbstständigenverbänden – auf diese Problematik hingewiesen und auf Verbesserungen gedrängt. In dem nun vorliegenden Whitepaper macht der Verband auf drei für den Bestand der Branche entscheidende Themen – Corona-Hilfen, Altersvorsorge und den Faktor Mensch bei der Maschinellen Übersetzung – aufmerksam und zeigt Lösungswege auf, welche die Politik aus Sicht des Verbandes einschlagen muss, damit sowohl für das gesellschaftliche Zusammenleben, so beispielsweise im Gesundheits- oder im Justizwesen, als auch einer sich erholenden Wirtschaft und hier insbesondere kleinen und mittelständischen Betrieben nach der Krise gerade auch für ein wiedererstarkendes Auslandsgeschäft die notwendigen sprachlich qualifizierten Fachkräfte zur Verfügung stehen.

Die detaillierten Forderungen und Lösungsansätze fasst das BDÜ-Whitepaper Eine Branche im Umbruch – die Krise als Chance nutzen und sichere Rahmenbedingungen schaffen zusammen.


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