Schnellerer Breitbandausbau gefordert

BDÜ gemeinsam mit Mittelstandspartnern im Gespräch mit Bundesminister Andreas Scheuer

Bei dem von der Mittelstandsallianz des BVMW organisierten Austausch mit dem Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Andreas Scheuer am 5. Februar bildete neben verschiedenen Verkehrsthemen die Digitalisierung und in diesem Zusammenhang der schleppende Breitbandausbau einen Gesprächsschwerpunkt. BDÜ-Vizepräsident Ralf Lemster verdeutlichte dabei anhand einiger Praxisbeispiele (vernetztes Arbeiten, Untertitelung, Videodolmetschen etc.), wie sich mangelnde Bandbreite auf das Geschäft von Übersetzern und Dolmetschern auswirkt.

Laut Scheuer habe das Thema im Ministerium hohe Priorität. Der Minister verwies auf die Komplexität der Zuständigkeiten und Ansätze auf kommunaler, Landes- und Bundesebene, was die Genehmigungs- und Bauverfahren erheblich verzögere. So seien finanzielle Mittel in Höhe von 5,8 Milliarden Euro für den Breitbandausbau bewilligt, bisher aber lediglich 450 Millionen Euro davon abgeflossen. Hier sei die Umsetzung das Hauptproblem, nicht aber der politische Wille, so Minister Scheuer. Er betonte jedoch das Bestreben seines Ministeriums, den Forderungen nach einer Beschleunigung Rechnung zu tragen und eine „Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse durch die Schaffung einer belastbaren digitalen Infrastruktur zu gewährleisten“.

Foto (Vergrößern per Klick): Die Mittelstandsallianz des BVMW mit Bundesminister Andreas Scheuer
© Bundesverband mittelständische Wirtschaft, Unternehmerverband Deutschlands e.V. (BVMW)


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