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Positionspapiere des BDÜ

Stellungnahmen zu wichtigen aktuellen Fragen der Berufsausübung/Branche


BDÜ als alleiniger Autor

11. Mai 2020

Nachdem sich zunehmend abzeichnet, dass die Soforthilfen speziell für Solo-Selbstständige zu einem großen Teil ins Leere laufen, fordert der BDÜ in einem weiteren Papier konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Situation. Damit macht der Verband erneut darauf aufmerksam, dass Berufsgruppen wie die der selbstständigen Übersetzer und Dolmetscher bei den Corona-Hilfsmaßnahmen nicht schlechter gestellt werden dürfen als Unternehmen bzw. deren angestellte Mitarbeiter. Ein Wegbrechen einer auch für die konjunkturelle Erholung nach der Krise so wichtigen Säule der stark mittelständisch geprägten deutschen Wirtschaft hätte weitreichende negative Folgen.

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31. März 2020

Der BDÜ begrüßt ausdrücklich die Bereitschaft der Politik auf Bundes- und Länderebene, auch Solo-Selbstständige und freiberuflich Tätige mit unbürokratischen Soforthilfemaßnahmen zu unterstützen. Bei den potenziellen, auf diese Hilfen angewiesenen Antragstellern sorgen einige – der zügigen Umsetzung im föderalen Kontext geschuldete – Unklarheiten allerdings für große Unsicherheit. Daher fordert der BDÜ Politik und Verwaltung auf, mit einheitlichen, klar formulierten Antragsbedingungen nachzubessern.

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9. März 2020

Der BDÜ appelliert an die Politik, die geplanten Unterstützungsmaßnahmen zur Abfederung der durch die Ausbreitung des Coronavirus ausgelösten negativen wirtschaftlichen Folgen nicht nur auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu beschränken, sondern auch selbstständige bzw. freie Berufe wie Dolmetscher und Übersetzer zu berücksichtigen.

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März 2020

In Reaktion auf die Diskussionen, die der Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) zur Novellierung des Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetzes (JVEG) in der Gehörlosengemeinschaft im Hinblick auf das Gebärdensprachdolmetschen ausgelöst hat, beschreibt der BDÜ in diesem Positionspapier, weshalb das Gebärdensprachdolmetschen in der deutschen Gesetzgebung als Vorbild zu betrachten ist.

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Oktober 2019

Der BDÜ hat am 7. Oktober 2019 zum Referentenentwurf eines bundesweiten Gerichtsdolmetschergesetzes (im Rahmen der Modernisierung des Strafverfahrens) Stellung genommen, das eine vom Verband seit Langem geforderte Harmonisierung im Beeidigungsverfahren vorsieht. Die Stellungnahme geht neben allgemeinen Empfehlungen zum Geltungsbereich, zur vorrangigen bzw. persönlichen Hinzuziehung und zur Übergangsfrist sehr ausführlich auf eine Vielzahl von Punkten im sogenannten Paragraphenteil, u. a. auch die Problematik der audiovisuellen Aufzeichnung von Verfahren, ein.

Download Stellungnahme BDÜ zum Referentenentwurf

Download Referentenentwurf eines neuen Gesetzes zur Modernisierung des Strafverfahrens

Download Informationen zum „Überprüfungsverfahren“ für seltene Sprachen
der Hessischen Lehrkräfteakademie, Darmstadt (Anlage zur BDÜ-Stellungnahme, s. Seite 6)
 

Oktober 2019

Remote/Distance Interpreting bzw. Ferndolmetschen, bisher vornehmlich Thema für das Dolmetschen im Gemeinwesen und im Gesundheitswesen (s. auch BDÜ-Positionspapier zum Telefon- und Videodolmetschen weiter unten), wird inzwischen auch im Bereich Konferenzdolmetschen vermehrt thematisiert. Es bezeichnet das Hinzuziehen von (Konferenz-)Dolmetschern per Telefonleitung bzw. Videoübertragung mithilfe der entsprechenden technischen Ausstattung.

In diesem Positionspapier geht der Verband der Konferenzdolmetscher (VKD) im BDÜ auf die wichtigsten Aspekte von Remote Interpreting (RI) ein und spricht Empfehlungen für Kunden, Anbieter und Konferenzdolmetscher aus. Damit soll sichergestellt werden, dass eine Entscheidung für den Einsatz von RI fundiert getroffen wird und der Einsatz für alle Beteiligten erfolgreich verläuft.

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Juni 2019

Beim Dolmetschen im Gesundheitswesen herrscht seit Jahrzehnten eine höchst unbefriedigende, für alle Seiten belastende und nicht selten medizinisch und rechtlich riskante Situation, die aus der fehlenden gesetzlichen Regelung zur Finanzierung und Qualitätssicherung der Leistungen resultiert. Daher fordert der BDÜ in seinem Positionspapier die Politik auf, die Finanzierung bundesweit einheitlich zu regeln und Mindestkriterien für die Ausübung dieser äußerst verantwortungsvollen Tätigkeit zu formulieren.

Download (Stand: Juli 2019)
 

März 2019

Aus Sicht des BDÜ besteht im Zuge der anstehenden Novellierung der Vergütungsregelungen des Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetzes (JVEG) nicht nur eine Notwendigkeit, die Stunden- und Honorarsätze der Dolmetscher und Übersetzer den veränderten wirtschaftlichen Verhältnissen anzupassen. Vor allem auch die Regelung des § 14 JVEG bedarf dringend einer Überarbeitung. Die eindeutig qualitätsmindernden Konsequenzen der derzeitigen Anwendungspraxis des § 14 und die daraus folgende Forderung des BDÜ sind in diesem Positionspapier zusammengefasst.

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November 2018

Aufgrund des infolge Zuwanderung und Flucht gestiegenen, aber häufig nur schwer orts- und zeitnah zu deckenden Bedarfs an einer Verdolmetschung von Behörden-, Beratungs- oder Arztgesprächen in deutschlandweit wenig verbreitete Sprachen wird zunehmend auf das sogenannte Remote Interpreting zurückgegriffen. In seinem Positionspapier zu dem Thema beschreibt der BDÜ, für welche Situationen und unter welchen Bedingungen beim bilateralen Konsekutivdolmetschen eine solche dank der technischen Entwicklung möglich gewordene Lösung – unter Beachtung der Gefahren und bestimmter Voraussetzungen – geeignet sein kann.

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November 2018

Obwohl es seit mehreren Jahren eine bundesweite Datenbank (www.justiz-dolmetscher.de) gibt, bestehen in den einzelnen Bundesländern immer noch deutliche Unterschiede bei den Voraussetzungen für Dolmetsch- und Übersetzungstätigkeiten für gerichtliche und behördliche Zwecke.

Der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) plädiert daher für die Einführung von bundesweiten Mindeststandards (u.a. einschlägige Dolmetscher- bzw. Übersetzerprüfung, Nachweis von Kenntnissen der deutschen Rechtssprache), um eine einheitlich hohe Qualität für alle Justizbehörden zu gewährleisten.

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Februar 2018

Der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) hat die aktuelle Entwurfsfassung des Koalitionsvertrags (Stand 07.02.2018, 11:45 Uhr) im Hinblick auf für unsere Berufe relevante Aspekte analysiert und mit den Positionen des Verbandes abgeglichen. In dieser Stellungsnahme bewerten wir einzelne darin enthaltene Aussagen.

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September 2017

Aus Sicht des BDÜ führt das kürzlich vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) an die für das Amt tätigen Dolmetscher versandte Schreiben zur Mitwirkungsverpflichtung im aktuellen (auffordernden) Wortlaut zu einer unzulässigen Rollenkollision zwischen Dolmetscherrolle und Gutachtertätigkeit. Da es sich bei den Laiensprachmittlern des BAMF weder um professionelle Dolmetscher noch Sprachsachverständige handelt, können sie die in der Mitwirkungsverpflichtung geforderte Aufgabe nicht erfüllen. Deshalb kann der BDÜ dieser nicht zustimmen.

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Juni 2017

Weil die Mitglieder des Bundesverbandes der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) überwiegend selbstständig tätig sind (aktuell 86 Prozent), ist das Thema für den BDÜ von großer Relevanz. Der BDÜ verfolgt daher die Diskussionen zu diesem Thema sehr aufmerksam und vertritt die Interessen seiner Mitglieder in entsprechenden bundesweiten Gremien.

Vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Situation akzeptiert der BDÜ grundsätzlich die Notwendigkeit von Regelungen für eine Altersvorsorgepflicht auf einem Niveau knapp oberhalb der Grundsicherung. Dabei ist es von großer Bedeutung, die maximale Wahlfreiheit in der Art und Form der Altersvorsorge zu garantieren und die Diversität der gewählten Produkte zu bewahren. Eine Rentenversicherungspflicht mit dem Ziel, langfristig alle Selbstständigen in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen, lehnt der BDÜ nachdrücklich ab.

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Mai 2016

Der BDÜ begrüßt ausdrücklich die Initiative für eine gesetzliche Regelung zur Integration von Flüchtlingen in die Gesellschaft

Die Position des BDÜ wird durch folgende grundsätzliche Thesen beschrieben:

  • In dem von der Bundesregierung am 25.05.2016 verabschiedeten Entwurf eines Integrationsgesetzes fehlt die noch im Referentenentwurf des BMAS und des BMI vom 29.04.2016 enthaltene klare Regelung zur Kostentragung für Dolmetscher- und Übersetzungsdienste im Sozialverwaltungsverfahren und bei der Ausführung von Sozialleistungen unmittelbar im jeweiligen Leistungssystem. Damit wäre ein Beitrag zur Rechts- und Verwaltungsvereinfachung geleistet worden, da der Anspruch auf Erstattung von Kosten für Dolmetscher- und Übersetzungsdienste gegenüber mittellosen Asylsuchenden und Flüchtlingen regelmäßig nicht realisierbar ist.
    Die entsprechenden Regelungen sollten daher in das Gesetz mit aufgenommen werden.
  • An die heranzuziehenden Dolmetscher und Übersetzer sollten Mindestanforderungen formuliert werden.
  • Ein möglicher Ansatz wären Qualifikationsnachweise, wie sie z. B. in der ISO-Norm für das Dolmetschen im Gesundheits- und Gemeinwesen (ISO 13611:2014-12) vereinbart wurden.
  • Für die Heranziehung im Sozialverwaltungsverfahren sowie bei rechtlichen Auseinandersetzungen oder in Verfahren, die in die Grundrechte der Berechtigten eingreifen, sollten allgemein beeidigte, öffentlich bestellte oder ermächtigte Dolmetscher und Übersetzer beauftragt werden.
  • Für das Dolmetschen und Übersetzen im Gesundheitswesen ist eine ausreichend gedeckte Vermögensschadenshaftpflichtversicherung für die Auftragnehmer wichtig.

Download Stellungnahme BDÜ zum Integrationsgesetzentwurf (aktualisiert am 28.06.2016)

Download Stellungnahme BDÜ zum Integrationsgesetzentwurf

Download verabschiedeter Regierungsentwurf zum Integrationsgesetz vom 25.05.2016

Download Referentenentwurf BMAS/BMI zum Integrationsgesetz vom 29.04.2016
 

Mai 2015

In Anbetracht der hohen Flüchtlingszahlen werden deutschlandweit immer mehr Dolmetscher z.B. für die Betreuung Asylsuchender benötigt. Dolmetscherpools bei Städten und Gemeinden können hier Abhilfe schaffen. Der BDÜ begrüßt grundsätzlich die Bildung solcher Dolmetscherpools, sieht jedoch in der praktischen Umsetzung einige Probleme, auf die in diesem Positionspapier hingewiesen wird.

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März 2015

Im Rahmen seines Engagements für die Professionalisierung des Dolmetschens in diesen Bereichen setzt sich der BDÜ für die Sicherung der Qualität beim Fachdolmetschen ein. Der BDÜ setzt in diesem Zusammenhang u.a. auf:

  • Sensibilisierung der Auftraggeber für die Beauftragung qualifizierter Dolmetscher

  • Schaffung eines Bewusstseins für die komplexen Anforderungen in den Bereichen Fachsprache, Dolmetschtechniken, Neutralität, Verschwiegenheit, interkulturelles Verständnis und Vermittlung und für die große Verantwortung, die Dolmetscher bei ihren Einsätzen übernehmen

  • Angemessene Vergütung der Dolmetschleistungen

  • Sensibilisierung der Dolmetscher für die Wichtigkeit ihrer Aufgabe

  • Aufklärung bezüglich möglicher Haftungsrisiken bei der Beauftragung von nicht qualifizierten Dolmetschern

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April 2014

Damit der Bedarf an qualifizierten Übersetzern und Dolmetschern auch in Zukunft gedeckt werden kann, müssen geeignete Maßnahmen ergriffen werden. Wirtschaft und Politik geben derzeit jedoch zu wenige Anreize für Investitionen in die Förderung von Mehrsprachigkeit und die Ausbildung von Übersetzern und Dolmetschern. Diese werden zur Gewährleistung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft jedoch dringend gebraucht.

Der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. bringt folgende Vorschläge in die Diskussion um den Fachkräftemangel in Deutschland ein:

  • Förderung von auf seltene Sprachen spezialisierten Studiengängen für Übersetzer und Dolmetscher, um auch für diese Sprachen ausreichend Fachkräfte bereitzustellen.
  • Förderung von Deutsch als Fremdsprache bei Übersetzungs- und Dolmetschstudiengängen, um auch das Potenzial von Zuwandern nutzen zu können.
  • Förderung von dualen Studiengängen, um die fachliche Seite der Ausbildung nachhaltig zu stärken.

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September 2014

Der BDÜ zum 70. Deutschen Juristentag in Hannover:
Juristische Sachverhalte korrekt übersetzen

Wer in einer Gerichtsverhandlung dolmetscht oder Unterlagen für Gerichte übersetzt, muss die juristischen Fachbegriffe sowohl im Deutschen als auch in der Fremdsprache genau kennen.

Auf einem Stand beim 70. Deutschen Juristentag im HCC Hannover Congress Centrum vom 16.-19. September 2014 informierten gerichtserfahrene Kolleginnen und Kollegen des BDÜ über die Möglichkeiten, passende juristische Übersetzer oder Gerichtsdolmetscher zu finden.

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Mai 2011

Anmerkungen des Bundesverbands der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) zu:
Vorschlag für eine VERORDNUNG DES RATES über die Umsetzung der verstärkten Zusammenarbeit bei der Schaffung eines einheitlichen Patentschutzes im Hinblick auf die anzuwendenden Übersetzungsregelungen (KOM (2011) 216)

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September 2010

Stellungnahme des BDÜ zum Gesetzesentwurf:
Intensivierung des Einsatzes von Videokonferenztechnik in gerichtlichen und staatsanwaltschaftlichen Verfahren

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März 2010

Stellungnahme des BDÜ zu den Entwürfen für eine Richtlinie über die:
Rechte auf Dolmetschleistungen und Übersetzungen in Strafverfahren
(Ratsdokument PE-CONS 1/10 sowie Kommissionsdokument 2010/005

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BDÜ als Unterzeichner in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen

Oktober 2018

Gemeinsames Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbstständigenverbände (bagsv)
zur geplanten Altersvorsorgepflicht für Selbstständige (AV-Pflicht)

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September 2018

Gemeinsame Stellungnahme mehrerer Selbstständigenverbände
zum Entwurf eines Gesetzes zur Beitragsentlastung der Versicherten in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Versichertenentlastungsgesetz/GKV-VEG)

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September 2018

Gemeinsame Stellungnahme mehrerer Selbstständigenverbände
zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung des fairen Wettbewerbs

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Mai 2018

Gemeinsames Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbstständigenverbände (bagsv)
zum Referentenentwurf des Gesetzes zur Beitragsentlastung der Versicherten in der Gesetzlichen Krankenversicherung

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April 2014

Gemeinsame Initiative Mittelstandsallianz des BVMW:
Innovativ und flexibel.
Anforderungen an einen flexiblen und modernen Arbeitsmarkt.

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April 2014

Gemeinsame Initiative Mittelstandsallianz des BVMW:
Innovativ und flexibel.
Innovationsstandort Deutschland stärken.

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April 2010

Gemeinsame Stellungnahme von ADÜ Nord, ATICOM, BDÜ, VDÜ und VVD zum:
Gesetzesentwurf zur Änderung von § 184 GVG

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Vom BDÜ unterstützte Positionspapiere von Partnerorganisationen

April 2020

Der Unterausschuss Übersetzungsdienstleistungen des DIN-Normenausschusses Terminologie (NAT) als deutsches Spiegelgremium des für ISO 20771 zuständigen ISO-Komitees spricht sich gegen die Übernahme ins deutsche Normenwerk aus und empfiehlt auch Auftraggebern, von einer Anwendung der Norm in Deutschland abzusehen.

Download (DE)
Download (EN)
 

April 2015

Stellungnahme der FIT (Fédération internationale des traducteurs) zum Thema:
Crowdsourcing im Bereich Übersetzen, Dolmetschen und Terminologiearbeit

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August 2014

Anlässlich des 20. FIT-Weltkongresses bei der Mitgliederversammlung in Berlin verabschiedete Resolution der FIT (Fédération Internationale des Traducteurs) zum
Schutz von Dolmetschern und Übersetzern in Krisenregionen weltweit

BDÜ-Meldung
 

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